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Bedienerschulung zum Befähigungsnachweis für Erdbaumaschinen

Baumaschinen sind einige der wichtigsten Erfindungen für das Baugewerbe und die Industrialisierung. Ohne sie würden wir auch heute noch unsere Baumaterialien auf Holzstämmen zur und auf der Baustelle rollen, mit Schaufeln und Spitzhacke Löcher graben und so weiter. Kurz, Baumaschinen ermöglichen ein bequeme s, schnelles, effizientes und sicheres Arbeiten. Mit dem Einsatz von Baumaschinen sind zahlreiche Risiken für die Gesundheit und das Leben des Bedieners und den sich im Arbeitsumfeld aufhaltender Personen, sowie materiellen Risiken verbunden. In unserer international anerkannten Bedienerschulung werden Kenntnisse und Fertigkeiten zum sicheren Betrieb von Erdbaumaschinen durch unsere zertifizierten Ausbilder vermittelt und geprüft. Somit werden gesundheitliche Risiken als auch unternehmerische Haftungsrisiken reduziert. Eine gute Ausbildung ist die beste Grundlage, um sicher und effizient die übertragenen Aufgaben zu bewältigen und das Vertrauen und den sicheren Umgang mit dem Arbeitsgerät zu stärken. Ziel der Bedienerschulung ist die Vermeidung von Unfällen und größtmögliche Sicherheit, sowie die optimale Versorgung Ihrer Mitarbeiter mit allgemeinen und bauformenspezifischen Sicherheitshinweisen.

Eine dieser Baumaschinen ist der Radlader, ein Allrounder für Baustellen, Bauhöfe oder auch landwirtschaftliche Betriebe. Dabei gibt es noch eine Besonderheit unter den Radladern, denn viele Radlader lenken und fahren sich nicht wie andere vierrädrige Fahrzeuge. Üblicherweise besitzen viele Baumaschinen, genau wie ein Auto oder ein Lkw, eine vordere Lenkachse und eine hintere Starachse. Das ist für das übliche Anwendungsgebiet dieser Fahrzeuge, die Geradeaus-Fahrt, die sicherste und ökonomischste Art des Vortriebs. Auf Baustellen oder auch auf landwirtschaftlichen Höfen ist jedoch oft eine hohe Wendigkeit bei gleichzeitiger Lastaufnahme gefragt, die ein Fahrzeug mit einer vorderen Lenkachse und einer hinteren Starachse nur bedingt aufbringen kann. Das Problem besteht darin, dass das Fahrzeug über seine gesamte Länge hin und her bewegt werden muss. Wer kennt zum Beispiel nicht die Schwierigkeiten, die das Einparken mit dem Auto in engen Lücken mit sich bringt?

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Die Lösung für das Problem wurde bereits in den 1960er-Jahren entwickelt, die Knicklenkung. Dabei werden nicht etwa die Vorderräder in die gewünschte Lenkrichtung gedreht, sondern der gesamte Vorderwagen. Ein sog. Knicklader zeichnet sich dadurch aus, dass das vordere und das hintere Teil des Fahrzeuges durch ein Knickgelenk miteinander verbunden sind. Das gesamte Fahrzeug kann sich bis zu einem gewissen Grad in der Mitte nach rechts oder links abknicken, es faltet sich quasi zusammen. So muss der Knicklader zum Beispiel beim seitlichen Beladen eines Lkw mit seiner gesamten Länge nicht exakt im rechten Winkel zu diesem stehen, sondern kann aus fast jedem Winkel an den Laster heranfahren und seine Last trotzdem sauber abladen. Gleichzeitig kann ein extrem kleiner Wendekreis erzielt werden, sodass die Arbeit auch in kleinen Gärten vonstattengehen kann.

Zum Führen und Bedienen von Erdbaumaschinen ist eine fachliche Ausbildung der Versicherten (Beschäftigten) entsprechend der Forderung aus den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) durchzuführen. Diese Bedienerschulung dient als Nachweis darüber, dass eine qualifizierte Unterweisung für Erdbaumaschinen erfolgt ist. Die Bedienerschulung erfolgt auf Grundlage DGUV G 350-001 – G 25, DGUV R 100-500 Kapitel 2.12, des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), STVO, STVZO, VDI-Richtlinien, Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Unfallverhütungsvorschriften (UVV), der DGUV Vorschrift 1 “Grundsätze der Prävention“ und den „Technische Regeln für Betriebssicherheit“ (TRBS). Egal, ob Erdbaumaschinen ausgeliehen oder eigene eingesetzt werden: Unternehmer dürfen Baumaschinen nur Personen überlassen, welche den Befähigungsnachweis nach DGUV R 100-500 Kapitel 2.12 besitzen.

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ZIELGRUPPEN

Bediener von Erdbaumaschinen und interessierte, sowie Quereinsteiger und Arbeitsuchende.

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IHRE MITARBEITER ERHALTEN:

nach den erfolgreich bestandenen Prüfungen den von der Berufsgenossenschaft anerkannten Fahrausweis für Erdbaumaschienen und ein persönliches Zertifikat für die Gesamtausbildung. Damit der Befähigungsnachweis seine Gültigkeit nicht verliert, bedarf es einer jährlichen Unterweisung gemäß § 12 Arbeitsschutzgesetz, $ 4 DGUV Vorschrift 1 und § 12 Betriebssicherheitsverordnung.

* Zur besseren Lesbarkeit wurde auf weibliche Wortformen verzichtet. Selbstverständlich beziehen sich alle Informationen und Angaben sowohl auf Frauen wie auf Männer.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE TEILNAHME:

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